Schenke ein Lächeln spendet Schutzmasken

Masken für den guten Zweck. „Schenke ein Lächeln“ unterstützt die Tafel Deutschland.

Unterstützt die Spendenaktion für die Tafeln: Ministerpräsident Stephan Weil.

Ist auch Spenden-Botschafter für „Schenke ein Lächeln“: Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist nicht teuer, für viele Menschen in Deutschland aber zu teuer. Die Wolfsburger Familienstiftung Röhrdanz will hier helfen und dafür sorgen, dass in der Corona-Krise möglichst viele Bedürftige Masken erhalten.

Um für sein Projekt zu werben nutzte Röhrdanz-Gechäftsführer Frank Röhrdanz auch die Vorstellung des Eastgate Bauvorhabens in Wolfsburg. „Mir ist „Schenke ein Lächeln“ eine Herzensangelegenheit“, betonte er vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft. „Gerade die Menschen, die in Deutschland auf Hilfe angewiesen sind und sich keine eigene Maske leisten können, brauchen dringend Hilfe.“

Hier setzt „Schenke ein Lächeln“ an. Für jede verkaufte Maske wird eine weitere an Hilfsbedürftige und ehrenamtliche Helfer der Tafel Deutschland gespendet. Über die Tafeln läuft auch die Verteilung der Masken. Gründer und Initiator Röhrdanz spricht aktuell auch mit vielen Unternehmen, die die Aktion für sich übernehmen wollen. „Das ist sofort und total unproblematisch möglich. Wir freuen uns über weitere Anfragen“.

Spontan sagten auch Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil ihre Unterstützung zu. „Viele Menschen in Deutschland haben das Gefühl, das Thema Masken ist nicht mehr aktuell, aber das Gegenteil ist der Fall“, erklärte der Ministerpräsident. „Wir werden noch für einen längeren Zeitpunkt sehr viele Masken benötigen“. Auch Wolfsburgs Oberbürgermeister Mohrs war begeistert. „Gerade die Menschen, die sich keine Masken leisten können, brauchen dringend Unterstützung.“

1,7 Millionen Menschen in Deutschland geht es so. Die Corona-Krise treffe Bezieher von Sozialleistungen besonders hart, weil Mini-Jobs wegfielen und die Tafeln ihre Lebensmittelausgabe zeitweise reduziert oder ganz eingestellt haben, betonte Frank Röhrdanz.